Was hilft gegen Prüfungsangst?

Wie du dein Kind bestmöglich unterstützen kannst.

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Prüfungsangst

Alles wie weggeblasen?

Zu Hause noch alles gewusst, aber bei der Prüfung herrscht Unsicherheit oder Leere?

Bei Angst und Stress ist das Gehirn auf „Überleben“ programmiert. Daher fällt es dann schwer, sich zu konzentrieren, sich an gelernte Inhalte zu erinnern oder Gelerntes auf neue Aufgaben anzuwenden. Aber genau das ist in Prüfungssituationen wichtig.

Je öfter dein Kind so eine Situation erlebt, desto negativer wird die Spirale, deshalb ist es so wichtig, rechtzeitig gegenzusteuern. Vor allem die Angst vor Blackout beeinträchtigt nicht nur die Note, sondern auch die Lernmotivation massiv. „Wozu soll ich mich anstrengen, wenn ich bei der Prüfung eh nichts mehr weiß?“

„Ich bin dumm“

Fast immer höre ich von den Schülern Glaubenssätze wie: „Ich bin dumm“ oder „Ich kann das nicht“. Diese negativen Gedanken und Ängste wirken sich dann oft auch auf andere Schulfächer und sogar auf andere Lebensbereiche aus.

Belastende Emotionen wie Angst, Hilflosigkeit, Trauer, Frust, Ärger über sich selbst oder auch Scham begleiten diese Gedanken – sehr oft sind diese Gefühle aber unbewusst. Manchmal merkt man nur die körperlichen Auswirkungen. Sie reichen von A wie Aufgeregtheit über B wie Bauchschmerzen bis hin zu S wie Schlafproblemen und Z wie zugeschnürtem Hals.

4 Tipps gegen Prüfungsangst

Tipp 1: Lernphase

Neben Basics wie ausgewogener Ernährung, Bewegung als Ausgleich und genügend Frischluft während des Lernens kann
konzentrationsfördernde Musik den Lernprozess unterstützen.

Tipp 2: Stärken stärken

Überlege dir mit deinem Kind in welchen Bereichen es sich sicher fühlt, und wo noch Unsicherheiten bestehen. Was kann ich schon gut, wo muss ich noch lernen? Wenn dein Kind sieht, was es alles schon kann, gibt das Sicherheit, auf der man aufbauen kann.

Tipp 3: Der Angst zu Leibe rücken

Überlegt Euch: Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte? Was wären die Konsequenzen, und wie kann dein Kind/könnt ihr damit umgehen?
Zum Beispiel:

  • Angst, dass ich ein Beispiel nicht weiß –> dann mache ich das nächste Beispiel, und komme später wieder darauf zurück
  • Angst vor „Nicht Genügend“ –> ich kann die nächste Schularbeit besser schreiben
    oder –> ich kann es mir mit einer Entscheidungsprüfung ausbessern
  • Angst vorm „Sitzenbleiben“ – wie würde die Familie damit umgehen?

So kommt dein Kind aus der diffusen Angst und der Hilflosigkeit heraus und sieht, dass nur bestimmte Aspekte mit Angst behaftet sind und wie es damit (eventuell mit Unterstützung der Familie) umgehen kann.

Tipp 4: Gedankenreise durch die Prüfung

Schaut Euch noch einmal an, was dein Kind gut kann. Mit diesem Gefühl kann es sich in Gedanken vorstellen, wie es die Prüfung konzentriert macht und wie es mit möglichen Problemen umgehen kann. Diese Gedankenreise kann dein Kind in den Tagen vor der Prüfung wiederholen. Konzentrationsfördernde Musik kann diesen Prozess unterstützen.
Diese spezielle Musik unterstützt die Kommunikation beider Gehirnhälften und fördert die Konzentration. Hol sie dir jetzt hier!

Autorin: Mag. Gerlinde Haindl, Erfolgscoach
Spezialisiert auf Mental- und Emotionscoaching
mit der wingwave®-Methode

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