Fette und Öle

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fett und öl

Nussige Rapsöle, fruchtige Olivenöle, brotige Leinöle

Ich gebe zu, jetzt noch den kalorienreichen Feiertagen ein mutiges Thema.
Lassen Sie mich dazu ein wenig ausholen.

Fette und Öle sind lebensnotwendige Bestandteile unserer Nahrung. Sie sind wichtige Lieferanten von essentiellen Fettsäuren, Energie, fettlöslichen Vitaminen und Aromastoffen. Ob sich ein Speiseöl positiv oder negativ auf unsere Gesundheit auswirkt, wird durch seine Zusammensetzung an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren bestimmt.

Es ist z.B. das Olivenöl, das im Zusammenhang mit der mediterranen Kost (viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse), eine besondere Stellung einnimmt. Natives Olivenöl der Qualitätskategorie „extra“ ist reich an der einfach ungesättigten Ölsäure und phenolischen Verbindungen (Antioxidantien). Auch Rapsöl hat einen hohen Anteil dieser einfach ungesättigten Ölsäure. Ebenso sollen Speiseöle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Lein-, Hanf-, Kürbiskern-, Mohn-, Sonnenblumenöl) auf dem Speiseplan stehen.

Genug der Theorie.
Egal ob kalte oder warme Küche, experimentieren Sie mit der Vielzahl an kaltgepressten Speiseölen, denn diese sind eine echte Bereicherung. Native, kaltgepresste Speiseöle geben mit ihrem milden bis deutlich arteigen Geruch und Geschmack unseren Speisen eine besondere Note geben.

Denken Sie an das nussig-röstige Kürbiskernöl, das grasig-krautige Hanföl, das fruchtig-scharfe Olivenöl, das fruchtig-weinartige Traubenkernöl oder das brotig-nussige Leinöl. Verkosten Sie die Öle auch pur, denn an Hand der Geruchs und Geschmacks lässt sich die Qualität eines guten Speiseöls beurteilen.

Autorin: Romana Fertl
P.S. Wer mehr über pflanzliche Speiseöle wissen möchte
Buchtipp: Warenkunde Öl (Hans Jochen Fiebig, Betrand Matthäus)

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