Mythencheck Einbruch – 6 Tipps vom Profi

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Einbruchssicherheit

30 Jahre Erfahrung im Bereich Einbruchsschutz, haben uns gezeigt, dass Einbruch immer Saison hat. Der Eingriff in den höchstpersönlichen Lebensbereich erschreckt die Menschen und verunsichert. Mythen und Geschichten haben sich in unserem Denken etabliert. Doch stimmt das alles was „man sich so erzählt?“

Mythen vs. Fakten – was ist dran an den „Einbruchs-Geschichten“?

1. Nachts und im Urlaub

Eingebrochen wird vor allem nachts und in der Urlaubszeit – ein weit verbreiteter Einbruchs-Mythos. Nicht einmal 15 Prozent aller Einbrüche werden in den Nacht verübt. Auch in den Sommermonaten geht die Statistik kaum hoch. Überwiegend wird in der Zeit zwischen 10 und 20 Uhr eingebrochen, da nachts die Bewohner zu Hause sind. Das schreckt Einbrecher ab.

2. Immer übers Fenster!

Einbrecher steigen immer über Fenster ein!? – fast 60% aller Einbrüche erfolgen durch, Haus-, Wohnungs,- oder Terrassentüren. Aber ein gekipptes Fenster ist ungesichert, eine Einladung zum Einbruch.

3. Zum Glück versichert?

Ich bin gut versichert!? – Haben Sie eine Hausratsversicherung abgeschlossen, werden Ihnen die Kosten überwiegend zurückerstattet, so der Vertrag. Ist der komplette Hausrat wirklich abgedeckt? Schlagwort Unterversicherung! Ideelle Werte, wie Erbstücke oder Erinnerungsstücke kann niemand ersetzen.

4. Alles versteckt!

Mein Geld und mein Schmuck sind gut versteckt!? – Es gibt kein Versteck, das ein Einbrecher nicht finden kann. Kriminelle Banden tauschen Informationen über Verstecke sogar untereinander aus. Für Wertgegenstände und Bargeld ist der Kauf eines Tresores sinnvoll, der fix mit dem Fußboden, oder der Wand verschraubt ist, oder eingemauert.

5. Mein Hund passt auf!

Wenn jemand unbedingt bei Ihnen einbrechen will, lässt er sich auch durch einen Hund nicht abschrecken. Hunde werden betäubt oder vergiftet, das ist die traurige Realität.

6. Nichts zu holen!

Der Verlust des Sicherheitsgefühles in den eigenen vier Wänden und der Eingriff in die Privatsphäre können große Ängste auslösen. Einbrecher nehmen auf „nichts zu holen“ keine Rücksicht. Zurück bleiben manchmal auch nur Schäden.

Fazit

Oft kannst du bereits mit kleineren Maßnahmen, große Wirkung erzielen. Ein unverbindlicher Check vom Sicherheitsberater zahlt sich aus! Der Profi hat den Blick für die Schwachstellen am Haus und berät dich kompetent welche Schritte du für mehr Sicherheit setzen kannst.

Autorin: 
Andrea Bruckner
epra Sicherheitstechnik, St. Pölten

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