Der weibliche Weg im Yoga

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yoga frauen

Yoga erlebt in der letzten Zeit großen Boom.

Fast an jeder Ecke gibt es Yoga-Studios und Yoga-Angebote. Das, was früher von den Männern entwickelt und praktiziert wurde, ist heute jedoch eher Domäne der Frauen. Doch wie ist der weibliche Weg in Yoga?

Die weibliche Natur und der weibliche Körper sind zyklisch. Durch die hormonellen Veränderungen während des Zyklus verändern sich oft auch unsere Wahrnehmungen, Launen und körperliche Befindlichkeiten. Während Frau in der ersten Zyklushälfte Lust auf aktive, dynamische Bewegung haben mag, kann sie in der zweiten Zyklushälfte eher Bedarf nach leichteren und entspannenden Übungen verspüren.

Nicht nur aus diesem Grund ist es beim Üben wichtig, sich von dem angelernten Leistungsdruck unserer Zeit befreien zu können. Das heißt auf sich selbst achten, zu sich selbst kommen, sich selbst und eigene Befindlichkeiten spüren, das richtige Maß finden, eigene Grenzen wahrnehmen und die Yoga Positionen so gestalten, dass es für den Körper stimmig ist. Auch wenn ich eine und die gleiche Übung jeden Tag mache, kann ich die Übung jeden Tag – je nach Lust und Laune und eigenen Befindlichkeiten und Bedürfnissen – anders gestalten. Der Mond, mit dem auch die weibliche Natur verbunden wird, nimmt jede Nacht am Himmel auch eine andere Form ein. …und so darf es auch beim Yoga sein.

Im Vordergrund der Bewegung soll dabei jedoch ein angenehmes, wohliges Gefühl stehen und das Üben selbst soll Freude bereiten. So kann man mit Yoga auf weibliche Art und Weise eigene Kraft und Geschmeidigkeit entdecken und diese auch in den Alltag mitnehmen.

Mag. Simona Hansal

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