Die Fastenzeit hat begonnen!

363
start netzwerk

Doch was bringt Fasten wirklich?

Wieder einmal ist es so weit, die Fastenzeit hat begonnen!
Auch wenn bald wieder in jeder Zeitschrift das Fasten angepriesen wird, an sich ist es eine sehr alte Tradition. Die Tradition des Fastens gibt es schon seit Jahrtausenden im Buddhismus, bei den nordamerikanischen Indianern, im Judentum und im Christentum. Medizinisch definiert sich Fasten als freiwilliger Verzicht auf feste Nahrung bei einer Kalorienaufnahme von unter 500 Kilokalorien für ein bis vier Wochen als Fasten.

Welchen Nutzen hat der Körper davon?

Anfänglich ist der Organismus in einem Stresszustand und produziert vermehrt Hormone wie Adrenalin und Cortisol, nach ein paar Tagen reguliert sich das wieder. Durch den Mangel an z.B. Koffein kann es in den ersten 24 Stunden zu Kopfschmerzen kommen. Die Kohlenhydratreserven in der Leber und der Muskulatur werden in den ersten Tagen aufgebraucht, dann werden Fette und Proteine aus der Muskulatur zur Energieversorgung abgebaut. Der Blutdruck und der Insulinspiegel sinken. Das anfängliche Hungergefühl verschwindet recht rasch und der Körper gewöhnt sich daran, weniger Nahrung zu bekommen.

Ab jetzt überwiegen die positiven gesundheitlichen Folgen:
Der Körper wird widerstandsfähiger gegen psychischen und physischen Stress, der Blutdruck und die Herzfrequenz sinken, ein psychisch aufhellender Effekt wird beobachtet, sodass sogar Ärger weniger wahrgenommen wird. Sogar ein schützender Effekt bezüglich der Anfälligkeit für Erkrankungen des Gehirns wird vermutet.

Da nach der Fastenzeit sowohl Süßes als auch Fleisch anfangs weniger gut schmecken, ist jetzt der beste Termin, eine Diät anzuschließen, falls die Bikinifigur für den kommenden Sommer noch nicht perfekt ist.

Autor:Dr. Claudia Prenner

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here