Salbei – Heiliges Kraut der Indianer

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Heil-und Würzkraut aus deinem Garten

Früher wurden oft Häuser oder Stallungen mit Salbei gereinigt, indem man getrockneten Salbei gemeinsam mit Lavendel und Weihrauch auf glühender Räucherkohle verbrannt hat.

Die Anwendungsmöglichkreiten sind vielfältig

Verdauungsfördernd

Die aromatischen Blätter können zum Würzen von Gemüse, Fleisch und Fischspeisen verwendet werden. Da die Blätter verdauungsfördernd sind, passen sie gut zu fetteren Speisen. In Kroatien gibt es auch Salbeischnaps, der nach dem Essen als „Verdauungsschnapserl“ getrunken wird.

Entzündungshemmend

Sowohl das ätherische Öl aus auch der Salbeitee sind deutlich antimikrobiell wirksam; deswegen kann ein Salbeitee gut bei Mund- Rachen- und Zahnfleischentzündungen zum Spülen oder Gurgeln verwendet werden. Verantwortlich dafür sind die Gerbstoffe wie z.B. Rosmarinsäure, die die Schleimhäute vor toxischen Substanzen schützen und die Heilung bei einer Entzündung beschleunigen. Man kann man auch rohe oder getrocknete Salbeiblätter einige Minuten kauen und dann ausspucken. Auch als Bestandteil von Halspastillen bei Halsschmerzen ist Salbei eine natürliche Hilfe sowie als Bestandteil von Bronchialtees bei grippalem Infekt.

Schweißhemmend

Salbei kann die Schweißbildung um bis zu 52% hemmen, wobei die Wirkung des Tees oder der Kapseln zwischen dem ersten und vierten Behandlungstag einsetzt. Auch bei unangenehmen Hitzewallungen in den Wechseljahren ist Salbei eine natürliche Hilfe aus der Natur.

Schwangere und stillende Mütter sollen das reine Salbeiöl meiden.

Dr. Claudia Prenner

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