Handwerkerbonus 2016

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Handwerkerbonus 2016

Wissenwertes über den Handwerkerbonus 2016

Wie wird Gefördert?

Mit dem Handwerkerbonus werden 20 % der Kosten für Arbeitsleistungen und Fahrtkosten (keine Materialkosten) in Höhe von max. € 3.000,- netto (ohne Umsatzsteuer) gefördert. Die Förderung beträgt pro Person, Wohneinheit und Jahr max. € 600,-.

Wichtig

– Die leistenden Unternehmen müssen über eine entsprechende Gewerbeberechtigung verfügen.
– Die Zahlung der Handwerkerrechnung muss nachgewiesen werden (Kontoauszug oder Registrierkasse)
– Förderungsfähige Arbeitsleistungen und Fahrtkosten müssen in den Endrechnungen gesondert ausgewiesen sein.
– Nur natürliche Personen können einen Förderantrag stellen.
– Pro Jahr, Förderungswerber und Wohneinheit kann grundsätzlich nur ein Antrag gestellt werden – auch dann, wenn der maximale Förderbetrag von € 600,- noch nicht ausgeschöpft wurde.
– Es können mehrere Rechnungen (je mindestens € 200,- netto für Arbeitsleistungen) in einem Förderantrag zusammengefasst werden.
– Aus verwaltungstechnischen Gründen ist als minimaler Rechnungsbetrag € 200,- netto für Arbeitsleistungen pro Rechnung festgelegt.
– Der Leistungszeitraum und das Datum der eingereichten Endrechnungen müssen im Zeitraum 01.06.2016 bis 31.12.2017 liegen. Wenn keine Fördermittel für das Jahr 2017 zur Verfügung stehen, müssen die Arbeitsleistungen zwischen 01.06.2016 und 31.12.2016 durchgeführt werden und auch das Endabrechnungsdatum muss in diesem Zeitraum liegen.
– Stehen 2017 wieder Fördermittel zur Verfügung, können für dasselbe Wohnobjekt weitere Endrechnungen zur Förderung eingereicht werden.
– Man darf keine sonstigen Förderungen (zB geförderte Darlehen, steuerfreie Zuschüsse, Steuerbegünstigungen, Geltendmachung von Werbungskosten oder Sonderausgaben) in Anspruch nehmen. Dies muss man im Förderantrag schriftlich bestätigen. Bei Verstößen ist die Förderung zurückzuzahlen.
– Die Vergabe der Förderungen erfolgt in der Reihenfolge der eingelangten Förderansuchen („first-come-first-serve“). Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.

Wer wird Gefördert?

Interessant für folgende Gewerbe:

Baumeister; Bodenleger; Dachdecker; Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger; Elektro-, Gebäude-, Alarmanlagentechnik; Gas- und Sanitärtechnik; Glaser, Glasbeleger und Flachglasschleifer; Hafner; Heizungstechniker, Lüftungstechniker, Kälte- und Klimatechnik;

Keramiker, Platten- und Fliesenleger; Kommunikationselektronik; Kunststoffverarbeitung; Maler und Anstreicher, Lackierer, Vergolder und Staffierer; Rauchfangkehrer; Schädlingsbekämpfung; Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, Metalltechniker für Schmiede; Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik; Spengler;

Steinmetzmeister einschließlich Kunststeinerzeugung und Terrazzomacher; Stukkateure und Trockenausbauer; Tapezierer; Tischler und Drechsler; Wärme-m, Kälte-, Schall- und Branddämmer; Holzbau-Meister (Zimmermeister); Ingenieurbüros (planende und beratende Ingenieure).

Achtung

Ohne entsprechender Gewerbeberechtigung droht eine Rückzahlung der Förderung!

Autorin: Martina Janka | Bilanzbuchhalterin

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