Die Organuhr

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Ein Atemzug des Kosmos

Das Leben ist ein immer wieder kehrender Zyklus: Tag und Nacht / Frühling, Sommer, Herbst und Winter/ Werden und Vergehen. Es gibt keinen Anfang ohne ein Ende und kein Ende, auf das nicht ein neuer Anfang folgt. Auch der Mensch ist ein Teil davon und so finden wir immer gleiche Vorgänge in unserem Körper, wie die vierwöchentliche Erneuerung unserer Haut oder der weibliche Zyklus, der mit dem Mondzyklus im Zusammenhang steht. Oder die Atmung: Wussten Sie, dass wir ca 25.920 Atemzüge pro Tag machen? Und das dies der Anzahl der Jahre des platonischen Weltenjahres entspricht? Wir sind sozusagen ein Atemzug des Kosmos!

Diese spannende Ordnung unseres Daseins, die sich einer höheren Ordnung unterwirft, wird auch in der „Organuhr“ dargestellt. Jedes Organ und sein Funktionskreis ist zu einer bestimmten Tageszeit besonders aktiv und hat seine besonderen Ruhezeiten. Wenn wir unser Leben darauf einstellen, können wir viel für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit selbst tun. Wenn wir beachten, dass der Magenmeridian zwischen 19 und 21 Uhr seine Ruhephase hat und in dieser Zeit auch keine Nahrung zu uns nehmen, werden wir gut schlafen und munter aufwachen. Da im Anschluss daran der KS-Meridian damit beschäftigt ist, die am Tag aufgenommenen Nährstoffe für die Zellen zugänglich zu machen, warten wir bis zum nächsten Morgen und gönnen uns ein gutes Frühstück mit vielen Kohlehydraten als Super-Kraft-Start in den neuen Tag.

Diese Zeit, zwischen 21 und 23 Uhr, eignet sich auch bestens für das Innehalten, sich auf sich selbst besinnen und meditieren. Jetzt ist das System hierfür aufnahmebereit und wir können den Tag Revue passieren lassen, uns auf höhere Werte und Mächte besinnen oder uns einfach in gedankenfreier Stille der universellen Liebe überlassen.

So gibt es für jeden Meridian eine Zeit des Handelns und eine Zeit der Ruhe. Wissen wir über die jeweiligen Funktionen des Meridians Bescheid, können wir unsere Tätigkeiten darauf ausrichten und unseren Alltag in die höhere Ordnung einfügen. Der Gewinn, den wir davon haben, ist es wert: Als Teil des Ganzen schaut das „Ganze“ auch auf unser Wohlbefinden und wir werden ein glückliches und ausgefülltes Leben genießen.

Doris Stahl

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