„Blumen der Liebe“ bei den Griechen

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Vielseitiger duftender violetter Frühlingsbote

Als Duftpflanze war das Veilchen schon im 19.Jahrhundert von Parfümeuren zur Herstellung von Riechsalzen und Duftessenzen hoch geschätzt.

Heute weiß man, dass in den verwendeten oberirdischen Teilen in Spuren ätherisches Öl ist, Flavonoide, Schleimstoffe und Salicylsäuremethylester. Auch einen blutfettsenkenden und einen sanft gefäßerweiternden Effekt konnten moderne Untersuchungen nachweisen, da Fette durch die Inhaltsstoffe des Veilchens offenbar in geringerem Ausmaß aufgenommen werden. An einer möglichen Wirkung gegen Krebs wird noch geforscht.

Kulinarisch kannst du die Blüten zum Aromatisieren von Essig oder Sirup verwenden, oder auch zur Dekoration von Salat.

Der gesunde Veilchentee ist ganz einfach: Einen Teelöffel Blätter mit 200ml heißem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Wer ein besonderer Freund von schwarzem Tee ist, kann auch zwei Esslöffel getrockneter Blüten unter 100g schwarzen Tee mischen.

Schatzkiste Natur
Dr. Claudia Prenner

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