Antiaging und Frühlingsbote – Bärlauch

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bärlauch

Frühjahrskur aus dem Wald

Der Sage nach kamen die Bären nach ihrem Winterschlaf in den Wald und fraßen Bärlauch, um ihre Gedärme zu reinigen.


Bärlauch enthält viele Mineralstoffe, Vitamin C, Flavonoide, schwefelhaltige Verbindungen und Alliinase, ein Enzym, das erst die Bildung des Allicins bewirkt. Dieses Allicin ist für den Knoblauchgeruch verantwortlich und hat einen antibakteriellen Effekt. Als Antiagingmittel senkt es das LDL-Cholesterin, wodurch es den Fettablagerungen in den Blutgefäßen entgegenwirkt und antiarteriosklerotisch wirkt. Auch ein erhöhter Blutdruck kann mild gesenkt werden.

Auf Grund all dieser Eigenschaften bietet sich dieser Frühlingsbote perfekt für deine gesunderhaltende Kur im Frühjahr an.

Dabei nutzt man den blutreinigenden und entgiftenden Effekt. Du nimmst am besten täglich 1 bis 2 Esslöffel Frischsaft zu dir und trinkst mindestens 2 Liter Wasser.

Da Bärlauch beim Trocknen und Einfrieren seine Wirkung verliert, musst du jedes Jahr frischen Bärlauch sammeln, aber rechtzeitig! Denn sobald er zu blühen beginnt, werden die Blätter holzig und lassen sich weniger gut verarbeiten.

Für die Pastafans unter euch habe ich noch ein Bärlauchpestorezept: Eine Handvoll Bärlauch, ein bis zwei Esslöffel guter geriebener Parmesan, ebenso viele Pinienkerne oder Kürbiskerne und ein bis zwei Knoblauchzehen vermische mit ca. 7 Esslöffel Olivenöl, je nach Geschmack noch etwas salzen und pfeffern – im Mörser zermahlen und auf die frische Pasta!

Mahlzeit!

Autor: Dr. Claudia Prenner

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