Abnehmen – zunehmen – frustriert sein!

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Warum übliche Diäten versagen?

Üblicherweise besteht eine Diät immer aus 2 Komponenten:

Aus einer verminderten Kalorienzufuhr und (im günstigeren Fall) aus Sport. Dadurch kommt es langsam zum Abbau der normalen Fettreserven, also denen, die dem Stoffwechsel einfach zugänglich sind; diese finden sich als gespeichertes Fett in der Leber, aber auch an den Hüften, an den Oberschenkeln und am Bauch.

Das hartnäckige Fett, das aber unter diesem Fett an den klassischen Problemzonen liegt, wird durch eine normale Diät und auch durch Sport nicht mobilisiert und abgebaut. Es ist eine eiserne Reserve, die nur bei Schwangeren abgebaut wird, um die optimale Versorgung des Babys zu gewährleisten.

Kommen wir zurück zur üblichen Diät:

Früher oder später hältst du den Hunger nicht mehr aus, du fühlst dich schwach, bist nicht leistungsfähig, hast mit dem Kreislauf Probleme oder leidest unter Kopfschmerzen. Das Gesicht sieht bald hager und müde aus, aber die klassischen Problemzonen bleiben. Es ist nur zu verständlich, dass das frustrierend ist und dann kommt der Punkt, wo man die Diät beendet.

Jetzt setzt aber der Jo-Jo-Effekt ein, denn der Körper hat während der Diät auf „Sparflamme“ umgestellt, d.h. der Grundumsatz wurde gesenkt, sodass jetzt das Gewicht steigt, obwohl du genauso viel isst, wie vor der Diät. Deprimiert und frustriert greifst du noch schneller zu den „Seelentröstern“, die leider meistens recht kalorienreich sind. Das Gewicht steigt und jede Bewegung wird noch mühseliger – das Gewicht steigt also weiter… ein übler Teufelskreis.

Jeder kann sein Ziel erreichen, wenn der Stoffwechsel ein „Reset“ bekommt!

Autorin: Dr. Claudia Prenner

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